Ausstellungen
September 2025, Caputh am See
Anfang diesen Jahres hatte Melanie Haape, die Galeristen der Schlossgalerie Caputh mich angerufen, ob ich Zeit und Lust hätte im Herbst bei ihr auszustellen zusammen mit dem Maler, Jan Bäumelburger. Mit großer Freude sagte ich zu.
In den letzten sieben Jahren hatte ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Kunsttherapeutin drei Ausstellungen für andere konzipiert und organisiert. Deshalb war ich einerseits ganz angetan von der Idee, wieder selber auszustellen, auf der anderen Seite hatte ich in den letzten Jahren nicht viele große Arbeiten gefertigt. So musste ich mir gut überlegen, wie ich meine Arbeiten präsentieren könnte, um eine runde Sache daraus werden zu lassen. Dies ging nur mit einem guten Konzept:
Die Ausstellung umfasste vier Themenbereiche:
Canada: Durch einen Auslandsaufenthalt in Canada 2013–2016 durfte ich erleben, dass Rund um den Erdball mit den gleichen Materialien gearbeitet wird und sich in Form von Skulpturen gleiche Themen zeigen, die auch mich begeistern und bewegen. In der Ausbildung zur Kunsttherapeutin bin ich in den Theorien von C.G. Jung und der Idee des gemeinsamen Unbewussten und fühlte mich in den Erfahrungen, die ich in Canada gemacht habe bestätigt.
Durch Hingabe zur Autonomie: Dieses Thema durchzieht alle meine Werke. Es ist der rote Faden und fand seine theoretische Auseinandersetzung in meiner Abschluss-Arbeit zur Kunsttherapeutin. Es geht um den Flow, der heilsam ist und zur mentalen Gesundheit beiträgt. Im Flow vergisst man Zeit und Raum um sich herum, man fühlt sich gleichzeitig verbunden mit sich, der Welt und ist gleichzeitig losgelöst und fühlt das Überirdische, das Schöpferische, man ist die Schöpferin, die Mutter.
Schmuck & Nutella-König & Spielerei: Eine Auswahl von Schmuck und Kleinst-Skulpturen für den kleinen Geldbeutel. Die Figur des Nutella-Königs bewahrt uns vor der Gier zu tief ins Glas zu greifen, weil wir sonst den Abwasch machen müssen. Die Spielerei ist eine Einladung an alle Besucher*innen der Ausstellung sich mit Stiften und Naturmaterialien auf den Weg zu machen, um zu spielen und die eigene Kreativität zu entdecken.
In Aussicht: Mein neues Projekt: Die „Originale“ in meiner Tätigkeit als Kunsttherapeutin in meiner Form der Interpretation ihre Themen darzustellen, dafür viel Zeit zu nehmen und ihnen die Skulpturen/ ihre Skulpturen zu schenken.
November 2015, Brossard Montréal Canada
Im November 2015 habe ich meine „Engel und Krippen“ ausgestellt in der Galerie des Gemeindezentrums in Brossard. Es war eine Gemeinschaftsausstellung mit dem Maler Roger Alexandre. Als ich die riesengroßen Gemälde (2m x2m) meines Kollegen und Mitausstellers, Roger Alexandre, zum ersten Mal sah, war ich mir nicht sicher, ob meine verhältnismäßig kleinen Skupturen daneben nicht etwa untergehen könnten. Bei der Konzeption dieser Ausstellung habe ich deshalb alle Skulpturen zentral gestellt. Ich hatte einfach auch Glück, dass die Galerie soviel verschiedene Sockelblöcke zur Verfügung gestellt hat. Meine teilweise fliegenden Engel kamen in den Acrylglaswürfeln gut zur Geltung. Engel üben auf mich schon immer eine große Faszination aus, sie sind eines meiner Lieblingsthemen. Zur Weihnachtszeit gehört auch immer wieder die Darstellung der „Heiligen Familie“ und Krippen.
September/Oktober 2015, Montreal Canada und April/Mai 2016, Saint-Lambert Canada
Von September bis Oktober 2015 habe ich die Ausstellung „Défenses en Harmonie“ im „Musée des Maîtres et Artisans du Québec“ in Montréal gezeigt. Im Wesentlichen ging es bei der Konzeption der Ausstellung darum die Schönheit der Natur mit oragnischen Materialien zu zeigen und darauf hinzuweisen, wie schützenswert sie ist. Ich habe Themen aufgegriffen, die mich in Canada beschäftigt und besonder gerührt haben. Diese Themen habe ich wieder den Elementen zugeordnet: Die Erde wird zum Symbol für die Geschichte der Indianer. Das Wasser wird mit einer Legende der Inuit dargestellt. Feuer zeigt die Reinheit der Materialien. In der Luft schweben Engel, die als kulturhistorische Verbindung zwischen Europa und Amerika stehen. Auch hier gibt es wieder ein fünftes Element, das in der Mitte steht, der Mensch als Einheit von Körper-Seele-Geist.
Mai/Juni 2008, Berlin
Im Mai und Juni 2008 wurden 24 meiner Skulpturen aus Mammut-Elfenbein im „Kunstreich am Pergamonmuseum“ ausgestellt.
Teilweise bis über 30.000 Jahre im Eis gelegen, bietet dieses organische Material, oft rissig und verwittert, eine ganz eigenständige Formen- und Farbgebung, die oft nur reliefartig herausgehoben werden muß, um der Phantasie des Betrachters Anregung zu geben.
April-Juni 2006, Erbach
Einige meiner Skulpturen und Objekte wurden zwischen April und Juni 2006 in der Ausstellung „Elfenbein und Mammut-Elfenbein“ in der Erbacher Elfenbein-Galerie ausgestellt.
Oktober 2004, Berlin
Im Oktober 2004 waren einige meiner Stücke in der Galerie Zweihundert in Berlin ausgestellt.
Bei allen Stücken handelte es sich um kleine Skulpturen aus Mammut-Elfenbein, die als Schmuck an einer Kette getragen werden können. Geliefert wurden sie in einem mit Samt ausgeschlagenen Bilderrahmen, so dass sie auch nicht getragen an der Wand ein gutes Bild abgeben.
